Die Laktatkurve verstehen
Die Laktatkurve zeigt, wie dein Körper auf steigende Belastung reagiert – und wo deine Trainingsbereiche liegen.
Der typische Verlauf
Bei niedriger Belastung bleibt das Laktat nahe am Ruhewert. Ab einem bestimmten Punkt steigt es leicht an, später immer steiler. Diese Übergänge markieren die Schwellen.
Die Schwellen
Der erste Anstieg wird oft als aerobe Schwelle bezeichnet, der Bereich mit stark steigendem Laktat als anaerobe Schwelle. Je nach Modell werden sie unterschiedlich bestimmt.
Verschiebung der Kurve
Verschiebt sich die Kurve nach einigen Monaten Training nach rechts, erreichst du dieselben Laktatwerte erst bei höherer Leistung – ein Zeichen verbesserter Ausdauer.
Grenzen
Ernährung, Tagesform und Testprotokoll beeinflussen die Werte. Verlaufstests sollten deshalb unter möglichst gleichen Bedingungen stattfinden.
Kurz & praktisch
Tests im gleichen Protokoll wiederholen · Vor dem Test gewohnt essen · Nicht nur auf eine Zahl schauen · Zonen aus der Kurve ableiten lassen
Häufige Fragen
Gibt es eine feste 4-mmol-Schwelle?
Der Wert wird oft als Orientierung genutzt, die individuelle Schwelle kann aber deutlich davon abweichen.
Wie oft testen?
Viele testen alle drei bis sechs Monate, um Fortschritte zu sehen und Zonen anzupassen.
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