VDOT im Training anwenden
Der VDOT liefert fünf Tempobereiche. Entscheidend ist, wofür du sie einsetzt – und wie wenig davon wirklich schnell sein muss.
Lockeres Tempo als Basis
Der größte Teil der Kilometer gehört in den lockeren Bereich. Hier entwickelt sich die Grundlagenausdauer, ohne dass die Erholung leidet. Viele Hobbyläufer laufen diese Einheiten zu schnell.
Schwellentempo
Das Schwellentempo ist anstrengend, aber kontrolliert. Es eignet sich für Tempodauerläufe oder längere Intervalle mit kurzen Pausen und verbessert, wie lange du ein hohes Tempo halten kannst.
Intervall- und Wiederholungstempo
Intervalltempo setzt einen starken Reiz für die maximale Sauerstoffaufnahme, Wiederholungstempo verbessert Schnelligkeit und Laufökonomie. Beide gehören dosiert und mit ausreichender Pause ins Training.
Tempo anpassen
Bei Hitze, Wind, Höhe oder im Gelände passt das Tempo nicht eins zu eins. Dann nach Anstrengung und Puls laufen und die Pace als Orientierung nutzen.
Kurz & praktisch
Locker heißt: Unterhaltung möglich · Harte Einheiten nicht an aufeinanderfolgenden Tagen · Nach einem Rennen den VDOT aktualisieren · Im Gelände nach Gefühl statt Pace
Häufige Fragen
Wie viele schnelle Einheiten pro Woche?
Für die meisten Hobbyläufer reichen eine bis zwei Qualitätseinheiten – der Rest ist locker.
Muss ich jede Einheit nach Pace laufen?
Nein. Für lockere Läufe ist ein ruhiges Gefühl wichtiger als die exakte Pace.
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