Sweet-Spot-Training
Sweet Spot liegt knapp unter der Schwelle – fordernd, aber gut wiederholbar. Für Radfahrer mit wenig Zeit kann das ein effizienter Baustein sein.
Was mit Sweet Spot gemeint ist
Gemeint ist ein Bereich etwas unterhalb der funktionellen Schwellenleistung (FTP). Die Belastung ist spürbar anstrengend, lässt sich aber über längere Intervalle von 10 bis 30 Minuten halten.
Vorteile
Du sammelst in kurzer Zeit viel Belastung im oberen aeroben Bereich. Das kann die Schwellenleistung verbessern, gerade wenn nur wenige Stunden pro Woche zur Verfügung stehen.
Nachteile
Sweet Spot ermüdet mehr als lockere Einheiten. Wer zu viel davon macht, landet in genau jenem mittleren Bereich, der langfristig zu Stagnation und Erschöpfung führen kann.
Wie viel ist sinnvoll
Ein bis zwei Sweet-Spot-Einheiten pro Woche reichen in der Regel. Der Rest bleibt locker. Vor wichtigen Wettkämpfen oder bei Müdigkeit wird reduziert.
Kurz & praktisch
Beispiel: 3 × 12 Minuten mit 5 Minuten locker dazwischen · Nur mit gut bestimmter Schwelle sinnvoll dosierbar · Nicht an aufeinanderfolgenden Tagen · Trittfrequenz bewusst variieren
Häufige Fragen
Ersetzt Sweet Spot das Grundlagentraining?
Nein. Es ergänzt es. Ohne lockere Basis fehlt das Fundament, auf dem die Schwellenleistung aufbaut.
Kann ich Sweet Spot auch beim Laufen machen?
Das Prinzip gibt es auch beim Laufen (zügiger Dauerlauf knapp unter der Schwelle), die Belastung für den Bewegungsapparat ist dort aber höher.
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