Laufen bei Hitze – Tipps für Einsteiger
Bei hohen Temperaturen verändert sich die Belastung deutlich – so bleibt Laufen im Sommer trotzdem sicher.
Warum Hitze stärker belastet
Bei hohen Temperaturen muss der Körper zusätzlich zur Laufbelastung Wärme abgeben. Das beansprucht den Kreislauf stärker, selbst wenn das Tempo gleich bleibt wie an kühleren Tagen.
Tageszeit bewusst wählen
Früher Morgen oder späterer Abend sind an heißen Tagen meist deutlich angenehmer und sicherer als die Mittagshitze.
Trinken vor, während und nach dem Lauf
Bei längeren Läufen im Sommer gleicht ausreichendes Trinken den höheren Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen aus. Schon vor dem Durstgefühl regelmäßig zu trinken, ist sinnvoller als erst bei starkem Durst.
Tempo anpassen
Bei Hitze ist ein langsameres Tempo als gewohnt bei gleicher Anstrengung normal. Am Puls statt an der gewohnten Pace zu orientieren, verhindert eine Überlastung.
Warnsignale erkennen
Schwindel, Kopfschmerzen oder aufhörendes Schwitzen trotz Anstrengung sind Zeichen, sofort langsamer zu werden, in den Schatten zu gehen und zu trinken.
Kurz & praktisch
Frühe oder späte Tageszeit wählen · Vor dem Durst trinken · Tempo an Hitze anpassen · Helle, luftige Kleidung tragen · Schattige Strecken bevorzugen
Häufige Fragen
Ab welcher Temperatur sollte ich pausieren?
Eine feste Grenze gibt es nicht – bei sehr hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit lieber Intensität und Dauer deutlich reduzieren.
Reicht Wasser allein bei langen Läufen?
Bei Läufen über etwa einer Stunde in der Hitze kann zusätzlich etwas Elektrolytzufuhr sinnvoll sein.
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