Körperfett messen: Methoden im Vergleich
Vom Maßband bis zur Bioimpedanz – jede Methode hat Stärken und Grenzen.
Maßband nach US-Navy
Die US-Navy-Methode schätzt den Körperfettanteil aus Umfängen und Körpergröße. Sie ist einfach, günstig und für Verlaufsmessungen gut geeignet, wenn immer gleich gemessen wird.
Bioimpedanz
Bei der BIA fließt ein schwacher Strom durch den Körper; daraus werden Körperwasser, fettfreie Masse und Fettmasse berechnet. Wichtig sind standardisierte Bedingungen, weil Trinken und Training das Ergebnis verändern.
Hautfaltenmessung
Mit einer Zange wird die Dicke der Hautfalten an mehreren Stellen gemessen. Mit geübter Person ist sie aussagekräftig, mit wechselnden Messern schwankt sie stärker.
Labormethoden
Verfahren wie DEXA sind genau, aber aufwendig und teuer. Für den Sportalltag sind sie selten nötig – ein konsistent gemessener Verlauf ist meist wertvoller.
Kurz & praktisch
Immer zur gleichen Tageszeit messen · Gleiche Methode für Verläufe · Nicht direkt nach dem Training messen · Trends wichtiger als Einzelwerte
Häufige Fragen
Welche Methode ist für mich richtig?
Für den Verlauf zu Hause reicht das Maßband. Für Körperwasser und Muskelmasse ist eine BIA-Messung sinnvoll.
Warum unterscheiden sich die Methoden?
Jede misst etwas anderes und rechnet mit eigenen Annahmen – vergleiche deshalb nur gleiche Methoden miteinander.
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