FTP-Ergebnis richtig lesen
Der FTP-Wert ist kein Selbstzweck. Erst die Zonen daraus machen ihn zum Werkzeug für jede Trainingseinheit.
Was der Wert ausdrückt
Die FTP beschreibt grob die Leistung an deiner Schwelle – die Intensität, oberhalb derer die Ermüdung deutlich schneller zunimmt. Sie ist eine Schätzung aus einem kurzen Test, keine Messung des Stoffwechsels.
Von der FTP zu den Zonen
Der Rechner setzt die Trainingsbereiche als Anteile deiner FTP. So weißt du, welche Wattspanne für lockere Grundlage, für Tempo, für Schwellenintervalle und für harte kurze Intervalle passt.
Watt pro Kilogramm
Am Berg zählt die Leistung im Verhältnis zum Körpergewicht. Im Flachen ist die absolute Leistung wichtiger, weil dort vor allem der Luftwiderstand gebremst wird. Beide Werte erzählen also unterschiedliche Teile der Geschichte.
Wann neu testen
Nach einigen Wochen gezieltem Training verschiebt sich die Schwelle. Teste neu, wenn sich die Intervalle plötzlich zu leicht anfühlen oder nach einer längeren Pause, damit die Zonen wieder passen.
Kurz & praktisch
Zonen als Bereich verstehen, nicht als exakte Zahl · Lockere Fahrten wirklich locker halten · An heißen Tagen eher Puls und Gefühl folgen · Nach jedem Test die Zonen im Radcomputer aktualisieren
Häufige Fragen
Ist eine höhere FTP immer besser?
Für die Leistung ja, aber für die Renneinteilung zählt auch, wie lange du nahe der Schwelle fahren kannst – das zeigt die FTP allein nicht.
Kann ich die Zonen für das Laufen übernehmen?
Nein. Laufen und Radfahren haben eigene Schwellen; der Rechner hat dafür einen eigenen Laufmodus.
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