Dehnen vor oder nach dem Laufen?
Dehnen ist nicht gleich Dehnen – was vor und was nach dem Laufen tatsächlich Sinn ergibt.
Vor dem Laufen: dynamisch statt statisch
Statisches, langes Halten von Dehnpositionen kurz vor dem Laufen kann die Muskelleistung kurzfristig verringern. Dynamisches Aufwärmen mit Bewegungen wie Kniehebelauf oder Anfersen bereitet den Körper besser vor.
Nach dem Laufen: Raum für statisches Dehnen
Nach dem Training ist statisches Dehnen unproblematisch und für viele angenehm, auch wenn der wissenschaftliche Nachweis für weniger Muskelkater oder bessere Erholung begrenzt ist.
Beweglichkeit als eigenes Thema
Wer dauerhaft an der Beweglichkeit arbeiten will, erreicht das eher mit regelmäßigem Training abseits des Laufens als mit ein paar Minuten Dehnen direkt danach.
Was wichtiger ist als Dehnen
Ein ordentliches Einlaufen in lockerem Tempo bereitet Muskulatur und Kreislauf oft wirksamer auf die Belastung vor als Dehnen allein.
Individuelle Unterschiede
Manche Läufer fühlen sich nach dem Dehnen einfach besser, auch ohne messbaren Effekt. Das ist ein legitimer Grund, es beizubehalten.
Kurz & praktisch
Vor dem Lauf dynamisch bewegen · Statisches Dehnen für danach aufheben · Einlaufen nicht auslassen · Beweglichkeit separat trainieren · Kein Zwang, wenn es nicht gut tut
Häufige Fragen
Verhindert Dehnen Muskelkater?
Belastbare Hinweise dafür gibt es kaum – Muskelkater entsteht vor allem durch ungewohnte Belastung.
Ist Dehnen vor dem Laufen schädlich?
Nicht schädlich, aber langes statisches Dehnen direkt davor ist meist nicht die beste Vorbereitung.
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