Zielgerichtete Vorbereitung auf den Ötztaler Radmarathon
Leistungsdiagnostik (Spiroergometrie & Laktattest) und individuelle Trainingsplanung für den Ötztaler Radmarathon im Ausdauerzentrum Marchtrenk: Wattbereiche und Pacing für Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch, betreut von Thomas Tichler, Elite-Radprofi und Sportwissenschaftler.
Pacing über vier Alpenpässe
Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch verzeihen keinen zu harten Start. Mit gemessener Schwellenleistung weißt du vorab, welches Watt du am ersten Anstieg fahren darfst, ohne am letzten einzubrechen.
Fettstoffwechsel für über 8 Stunden im Sattel
Die Spiroergometrie zeigt, bei welcher Intensität du vorwiegend Fett statt Kohlenhydrate verbrennst – bei einer Renndauer von oft 8–12 Stunden entscheidet das mit, ob deine Energie bis Sölden reicht.
Wattbereiche für jeden der vier Anstiege
Aus deiner FTP berechnen wir dir realistische Zielwerte für Kühtai (49 km), Brenner (121,5 km), Jaufenpass (153 km) und den Schlussanstieg zum Timmelsjoch – statt eines pauschalen Wattbereichs für die ganze Strecke.
Begleitet von einem Elite-Radprofi
Thomas Tichler fährt selbst im Elite-Radsport (Team WSA KTM Graz, u. a. Österreich-Rundfahrt) und bringt diese Erfahrung direkt in die Pacing-Beratung für Jedermann-Fahrer ein.
Häufige Fragen
Wie bereite ich mich mit einer Leistungsdiagnostik auf den Ötztaler Radmarathon vor?
Über eine Spiroergometrie bzw. einen Laktat-Stufentest auf dem Rad (idealerweise mit dem eigenen Rad) bestimmen wir deine Schwellenleistung (FTP), deine Trainingszonen und deinen Fettstoffwechsel. Daraus leiten wir realistische Wattbereiche für Kühtai, Brenner, Jaufen und Timmelsjoch ab – damit du die über 5.500 Höhenmeter einteilst, statt dich am Kühtai zu verausgaben und am Timmelsjoch einzubrechen.
Welche Wattbereiche sind an den vier Pässen realistisch?
Lange Anstiege wie Kühtai (49 km) oder Jaufenpass (153 km) sollten nahe deiner Schwellenleistung oder knapp darunter gefahren werden, nicht darüber – jedes Watt über der Schwelle wird am nächsten Anstieg doppelt teuer. Deine individuellen Zielwerte berechnen wir aus deiner gemessenen FTP, nicht aus einer pauschalen Prozentformel.
Wie wichtig ist Pacing beim Ötztaler Radmarathon wirklich?
Sehr. Mit vier Alpenpässen und über 5.500 Höhenmetern auf 227 km bestraft die Strecke jeden zu ambitionierten Start gnadenlos – wer am Kühtai zu hart fährt, merkt es spätestens am Jaufenpass. Erfahrene Finisher und unsere eigene Begleitung durch Thomas Tichler (Elite-Radprofi, Team WSA KTM Graz) zeigen: Eine gleichmäßige, an die eigene Schwelle angepasste Fahrweise bringt am Ende mehr als ein schneller Start.
Wann sollte der letzte Leistungstest vor dem Ötztaler Radmarathon stattfinden?
Ideal sind 6–8 Wochen vor dem Renntag Ende August/Anfang September – früh genug, um die Wattbereiche noch in die letzten langen Grundlagen- und Bergeinheiten einzubauen, aber nah genug, dass die Werte deine aktuelle Form zeigen. In der Taper-Woche direkt vor dem Rennen bringt ein Test nichts mehr.
Reicht ein Hometrainer-Test oder muss ich für die Diagnostik mit dem eigenen Rad kommen?
Du kannst mit deinem eigenen Rad zu uns kommen – dann sitzt du in exakt der Position, in der du auch am Renntag sitzt, und wir montieren dein Rad auf unser Ergometer. Das ist besonders für die Sitzposition und die Wattmessung im Wettkampfsetup wertvoll.
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