Ausdauerzentrum Österreich – Hitze-Performance-Suite

Wettkampf.

Realistische Anpassung für Pace, Watt oder Schwimm-Tempo, wenn Hitze, Luftfeuchtigkeit, UV-Strahlung, Wind und Akklimatisation die Ausdauerleistung beeinflussen. Plus Intervall-Drift, HF-Recovery, Hydration und Cooling-Strategie auf Basis aktueller Studien.

6.4%
Performance-Reduktion
Laufen
vs. kühl/optimal
26.4
Heat Load
Moderate Belastung
°C äquivalent
+2:53
Zeitverlust
10 km
geschätzte Differenz
0.8
Trink-Bedarf
L pro Stunde
Schätzung Renndauer
◆ So füllst du den Pacing-Rechner aus
  1. Sportart wählen (Laufen / Rad / Schwimmen) über die Buttons oben.
  2. Zielpace bzw. Zielleistung eintragen – das Tempo/die Watt, die du bei kühlen, optimalen Bedingungen fahren würdest.
  3. FTP / Schwellenpace eingeben – deine Schwelle aus dem letzten Leistungstest. Daraus berechnet das Tool, bei wie viel % Schwelle du planst (nahe der Schwelle = stärkerer Hitzeeinbruch).
  4. Wetter einstellen: Temperatur, Luftfeuchte, Sonne/UV, Wind über die Regler.
  5. Akklimatisation ehrlich wählen – hattest du in den letzten 1–2 Wochen Hitzereize?
Rechts erscheinen automatisch: realistische Pace/Watt in der Hitze, Zeitverlust, Heat Load und Trink-Bedarf.
Aktivitäts-Upload (optional)
CSV oder GPX hochladen → Verlauf Watt/HF/Pace mit automatischem Drift-Marker
Noch keine Datei geladen.
Eingaben
Wetter und Athlet-Kontext
Format min:sek pro km
optional – verbessert Genauigkeit
89% LT · Marathon-Tempo
automatisch aus Ziel- und Schwellenpace
°C im Schatten
55%
Relevant vor allem ab ca. 22°C
Empfehlung
Heat-adjusted Werte für Wettkampf
Moderate Belastung
Angepasste Zielpace
4:47 / km
Reduktion
6.4%
Heat Load
26.4°C
Werte eingeben für individuelle Empfehlung.
Zeit kühl/optimal 45:00
Geschätzte Zielzeit bei Wärme 47:53
Zeitverlust +2:53
Coach-Hinweis: Startwert, nicht Wahrheit. Bei ungewöhnlich hoher HF, Schwindel, Gänsehaut oder fallender Leistung sofort defensiver pacen. Hitzeentscheidungen immer mit RPE und HF abgleichen.
≡ So füllst du den Intervall-Rechner aus
  1. Sportart & Steuerung wählen. Feste Leistung = du hältst Watt/Pace, dann steigen HF und Kerntemperatur. Feste Herzfrequenz = du hältst die HF, dann fällt die Leistung.
  2. Anzahl Intervalle wählen (z.B. 5).
  3. Ziel-Watt/Pace (Intervall 1): die Leistung, mit der du das erste Intervall bei kühlen Bedingungen startest.
  4. FTP eingeben – damit zeigt jede Zeile, bei wie viel % FTP du landest (inkl. Zonenname wie Sweet Spot / Schwelle / VO₂max).
  5. Umgebung (kühl / warm / extrem) und Kleidung/Hitze-Suit wählen.
  6. Körpergewicht, Pausen-Kühlung, subjektive Belastung (0–10) eintragen – das verfeinert den erwarteten Drift.
  7. Akklimatisations-Regler 0–100 % setzen: gut adaptiert = kaum Leistungsverlust / kaum HF-Anstieg.
Physiologie: Bei gleicher Belastung steigt zuerst die HF und die Kerntemperatur (Cardiovascular Drift). Erst wenn du die HF deckelst, fällt die Leistung. Bei guter Anpassung passiert beides später und schwächer.
Aktivitäts-Upload (optional)
CSV/GPX einer absolvierten Intervall-Einheit hochladen → realer Drift sichtbar
Noch keine Datei geladen.
Tipp: Vergleiche den realen Drift mit der Prognose oben. Wenn der reale HF-Anstieg deutlich kleiner ist als prognostiziert → besser akklimatisiert als angenommen, Akklimatisations-Regler hochsetzen.
Training: Drift-Anpassung in Hitze
Power- bzw. Pace-Drift über mehrere Intervalle
bestimmt, was driftet: HF+Temp oder die Leistung
für %FTP-Anzeige pro Intervall
Hitze-Bedingungen
30 °C
55 %
moderat
0 bewölkt · 4 brennend
leicht
0 windstill · 3 stark
schwerer = mehr Wärmespeicherung
aktive Kühlung bremst den Drift
hoch = stärkerer Drift
nur Notiz, kein Recheneffekt
aus Test, oder 220 − Alter als Näherung
morgens im Liegen messen
50%
0% = nicht akklimatisiert · 100% = voll adaptiert (fast kein Verlust)
Erwartete Anpassung
Basis: Eddy et al. 2023 (J Appl Physiol)
−12% gesamt
Coach-Hinweis: Bei HF-Steuerung sinkt die Watt im Schnitt um 33 W über 5 Intervalle bei 22°C und 56 W bei 35°C. Das ist die natürliche Drift, nicht Fitnessverlust. Pause aktiv kühlen.
♥ So nutzt du die HF- & Recovery-Auswertung
  1. Max-HF und Ruhe-HF eintragen (aus Test bzw. Morgenmessung im Liegen).
  2. HF Peak: die Herzfrequenz in den letzten 5 Sekunden der harten Belastung.
  3. HF nach 60 s Pause: Puls genau 60 Sekunden nach dem Stoppen ablesen.
  4. Für den Cardiac Drift: HF und Leistung der ersten vs. zweiten Hälfte eines 60-min-Tests eingeben.
Ergebnis: HRR60-Einordnung (Erholungsfähigkeit), Karvonen-Trainingszonen und der Drift als Indikator für Fitness/Hitze-Adaption. Ein sinkender Drift über Wochen zeigt Fortschritt.
HF-Recovery messen
HRR60 + Karvonen-Zonen + Cardiac Drift
letzte 5 Sek der harten Belastung
passive Erholung
Cardiac Drift (60-min-Test)
Aerobic Decoupling Pa:HR / Pw:HR
Auswertung
HRR-Klassifizierung & Drift
HRR60 (HF-Abfall in 60 sek)
42 bpm
Sehr gut
Karvonen-Reserve
142
bpm (HRmax − HRruhe)
Cardiac Drift
5.5%
moderate Drift
Klassifizierung: HRR60 < 12 bpm = schwach · 12–20 = unter Norm · 20–30 = solide · 30–40 = sehr gut · > 40 = exzellent.
Cardiac Drift: < 5% = gute Durabilität · 5–10% = im Aufbau · > 10% = zu hoch oder Endurance fehlt.
○ So erstellst du deinen Trink- & Natrium-Plan
  1. Körpergewicht eintragen.
  2. Schweißrate (L/h): am besten aus deinem Schweißtest (Gewichts-Methode). Wenn unbekannt, Standardwert lassen – Ausdauersportler liegen oft bei 1,0–1,5 L/h, in Hitze höher.
  3. Schweiß-Natrium (mg/L): aus einem Schweißtest. Ohne Test: ~800–1000 mg/L als Mittelwert.
  4. Dauer und Temperatur des geplanten Wettkampfs/Trainings eintragen.
Ziel: weniger als 2 % Körpermasse-Verlust. Das Tool zeigt, wie viel du pro Stunde trinken und wie viel Natrium du zuführen solltest.
Hydration & Natrium-Plan
Basis: ACSM Position Stand 2007 + Sweat-Test-Daten
aus Schweißtest; default 1.0–1.5 L/h
Low: 200–750 · Med: 750–1100 · High: > 1100
Empfehlung
Ziel: < 2% Körpermasse-Verlust
Trinken / Stunde
800
ml/h
Natrium / Stunde
720
mg/h
Gesamtverlust
3.0
Liter
Werte eingeben für individuelle Strategie.
Sweater-Typ Medium
Post-Race Rehydration 2.4 L
Max-Verlust ohne Performance-Drop 1.4 L
Praxis: > 1 L/h selten möglich aus Magen-Toleranz. Bei höheren Schweißraten Verlust akzeptieren und post-race nachholen. Natrium in Getränk: 300–700 mg/L (Standard-Sportgetränk) bis 1000+ mg/L (High-Sweater-Mix).
▢ So nutzt du den Energie- & Glykogen-Rechner
  1. Körpergewicht, Körperfett, Geschlecht eintragen – daraus wird deine Glykogen-Speichergröße geschätzt.
  2. Glykogen-Status: normal trainiert, schlecht gefüllt (Mischkost) oder superkompensiert (nach Carb-Load).
  3. Belastungsdauer und Intensität des Rennens/Trainings wählen.
  4. CHO-Zufuhr im Rennen (g/h): wie viele Kohlenhydrate du über Gels/Drinks/Riegel zuführst.
  5. Unten: Trainingsbelastung und tägliche KH-Zufuhr (g/kg) für die Langzeit-Bewertung.
Das Tool zeigt, ab welcher Minute die Glykogenspeicher leer sind (Hungerast-Risiko) und ob deine tägliche KH-Versorgung für gute Anpassung reicht. Hitze-Hinweis: Bei heißen Bedingungen die KH-Zufuhr im Rennen eher etwas geringer ansetzen (Magen-Darm-Trakt ist stärker belastet).
Eingaben
Athlet, Belastung & Kohlenhydrat-Zufuhr
für fettfreie Masse / Speichergröße
Muskel 200–600 g je nach Füllung
leer lassen = automatisch geschätzt
Gels/Drinks/Riegel kombiniert
Auswertung: Glykogen & Hungerast
Speicher-Bilanz über die Belastungsdauer
Muskelglykogen Start
CHO-Verbrauch
Netto-Defizit pro Stunde
Speicher leer ab
Tägliche KH-Versorgung im Training
Anpassung vs. schleichende Glykogenverarmung
Bewertung: Anpassung oder Abbau?
Basis: Ausdauerzentrum-Empfehlung / Burke et al.
Alle Werte aktualisieren sich automatisch bei Eingabe.
❄ Wie du diesen Bereich nutzt
Gib unten deinen Wettkampf-Kontext ein. Die Tipps darunter werden automatisch gefiltert und Mengen (Ice-Slurry, Trinkmengen) konkret berechnet. Relevante Tipps werden hervorgehoben, weniger wichtige ausgeblendet.
Dein Kontext
passt die Empfehlungen an
Wettkampf-Tag
für Ice-Slurry-Menge
Per-Cooling wirkt v.a. bei selbstgewähltem Tempo
Empfohlene Strategie für dich
automatisch zusammengestellt
Pre-, Per- und Post-Cooling
Meta-Analysen zeigen +3.7% Performance-Vorteil durch Pre-Cooling im TT bei Hitze (Bongers et al. 2014). Per-Cooling effektiv für selbst-bestimmtes Tempo. Praxis-Maßnahmen unten.
Pre-Cooling (30–60 min vor Start)
+3.7% TT
  • Ice-Slurry trinken: 7.5 g/kg Körpergewicht, ~30 min vor Start. Senkt Kerntemperatur und ist im Wettkampf praktikabel.
  • Kühlweste in Aufwärmphase: 15–30 min, reduziert Hautwärmespeicherung.
  • Kalte Tücher auf Nacken und Handgelenke (große Gefäße nahe Hautoberfläche).
  • Cold-Water-Immersion nur unter Lab-Bedingungen sinnvoll, nicht in der Praxis.
Per-Cooling (während Belastung)
stärkster Effekt
  • Schwämme mit kaltem Wasser über Kopf und Nacken (Standard bei Marathons in Hitze).
  • Eis in Hände oder Eisbeutel kurz halten: Konduktion über Handflächen sehr effektiv.
  • Kalte Getränke trinken (4–10°C ideal), Magen-Toleranz beachten.
  • Wasser über Kopf in regelmäßigen Abständen, besonders im Rad nach Anstiegen.
Post-Cooling (sofort nach Ziel)
Recovery
  • Schatten + lockere Kleidung: erste Maßnahme, keine Decken oder enge Wärmespeicher.
  • Cold-Water-Immersion 10–15 min bei 10–15°C: schnellste Kerntemperatur-Senkung wenn Heat-Stroke-Verdacht.
  • Trinken kalt in kleinen Portionen, alle 5–10 min.
  • Aktive Beobachtung bei Symptomen: Übelkeit, Verwirrtheit, fehlendes Schwitzen → Notarzt.
Hitze-Akklimatisation (Wochen davor)
5–14 Tage
  • Saunagänge nach Training: 15–30 min bei 80–90°C, 4–6× pro Woche über 10–14 Tage.
  • Heißes Bad: 40°C, 30–40 min post-workout, alternative zur Sauna.
  • Indoor-Training ohne Ventilator: hitzeinduziert mit kontrolliertem Plus von Kleidungsschichten.
  • Hitze-Reize früh planen: letzte Exposition max. 4–5 Tage vor Wettkampf, Effekt hält ~1 Woche.
⏱ Wie du diese Timeline nutzt
Dies ist ein fertiger Ablaufplan zum Nachmachen für einen heißen Wettkampftag – nichts einzustellen. Die Zeiten sind auf einen 9:00-Uhr-Start gerechnet; verschiebe sie einfach relativ zu deiner echten Startzeit (z.B. Start 11:00 → alles +2 h).
  1. Abend vorher: Hydration aufbauen, salzige Mahlzeit – nicht mit Wasser überladen.
  2. 3 h vor Start: Frühstück + Flüssigkeit mit Elektrolyten.
  3. 1,5 h vor Start: Pre-Cooling beginnen (siehe Cooling-Tab).
  4. Kurz vor & im Rennen: Trink- und Natriumplan aus dem Hydration-Tab umsetzen.
Timeline für heißen Wettkampftag
Standard-Ablauf für Wettkämpfe ab ca. 25°C, beispielhaft für 9:00 Uhr Start.
Abend vorher
Hydration aufbauen, nicht überdrehen
500–700 ml Flüssigkeit mit Natrium (~500 mg) zum Abendessen. Kein massives Wasser-Überladen, das verdünnt nur das Plasma-Natrium. Salzige Mahlzeit hilft mehr als reines Wasser.
06:00 (3h vor Start)
Frühstück + 500 ml mit Elektrolyten
Kohlenhydrate gewohnt (1–4 g/kg), 500 ml Wasser oder Sportgetränk. Letzte Kaffee-Tasse jetzt, nicht später.
07:30 (1.5h vor Start)
Pre-Cooling beginnen
Ice-Slurry-Drink (300–500 ml) oder kalte Getränke. Im Schatten bleiben, lockere Kleidung. Aufwärmen reduziert auf das Nötigste – jede überschüssige Wärmebildung schadet.
08:30 (30 min vor Start)
Kurzes Aufwärmen + Kühlweste
10–15 min lockeres Einlaufen/Einrollen mit Kühlweste oder kaltem Handtuch im Nacken. Letzte 150–250 ml trinken. Sonnencreme schon davor aufgetragen.
09:00 Start
Konservativ einsteigen
Erstes Drittel 5–10% unter normaler Renn-Intensität. HF und RPE als Leitgröße, nicht Pace/Watt. Pacing-Rechner zeigt konkrete Zielwerte.
Während Rennen
An jeder Verpflegungsstelle Wasser über Kopf + trinken. Schwämme nutzen wenn vorhanden. Bei Symptomen (Gänsehaut, Schwindel) sofort Tempo raus. Natrium-Aufnahme nach Sweater-Typ.
Nach Ziel
Aktiv kühlen + langsam rehydrieren
In Schatten, lockere Kleidung, kalte Tücher. Trinken in Portionen alle 10 min, nicht auf einmal. 125–150% des Gewichtsverlusts über die nächsten 2–4 Stunden. Salzige Snacks dazu.
Wetterdaten-Import
Stundenverlauf für Renn-Pacing
CSV-Datei wählen oder hierhin ziehen
Spalten: hour, temp, humidity, sun (0–4), wind (0–2)
Pro Stunde wird Heat Load und Pace-Reduktion für die aktuell gewählte Sportart berechnet.
Hitzetraining – wie man es durchführt
Ausdauerzentrum-Tipp zu Beginn: Bei warmen Temperaturen viel trinken (ca. 1 L/Stunde). Körper von außen kühlen (Nacken, Handflächen). In der Hitze trainieren, auf Gefühl und Herzfrequenz achten. Beim LIT-Training soll die HF unten bleiben – lieber langsamer werden. Beim MIT/HIT-Training die Geschwindigkeit der intensiven Einheiten um ca. 10–15 sec nach unten schrauben, der Körper muss sich erst anpassen.
Warum Hitzetraining wichtig ist
Nutzen & Begründung

Hitze kostet Leistung. Im Vergleich zu Wettkämpfen bei gemäßigten Temperaturen kann es in der Hitze zu Leistungseinbußen von 6 bis 16 % kommen (Racinais et al. 2012, Sunderland & Nevill 2005, Tatterson et al. 2000). Dazu kommen gesundheitliche Risiken. Wer in der Hitze startet, ohne vorbereitet zu sein, verliert also nicht nur Sekunden, sondern teils ganze Prozentbereiche der Leistungsfähigkeit.

Hitzetraining macht den Körper widerstandsfähiger. Die Akklimatisation senkt die Körperkerntemperatur und die Herzfrequenz bei gleicher Belastung, erhöht das Plasmavolumen und verbessert die Schweißregulation. Das Ergebnis: bei gleicher Intensität ist die physiologische Belastung geringer – oder bei gleicher Belastung ist mehr Leistung möglich. So lassen sich die Einbußen in der Hitze deutlich reduzieren (Periard et al. 2015).

Möglicher Bonus auch bei kühlen Bedingungen. Mehrere Studien deuten an, dass Hitzetraining – über die Erhöhung von Plasma- und Blutvolumen und langfristig der Hämoglobinmasse – das Potenzial hat, die Ausdauerleistung auch unter Normalbedingungen zu verbessern (vergleichbar dem Prinzip des Höhentrainings).

Es wird sträflich vernachlässigt. Bei der Leichtathletik-WM 2015 hatten trotz bekannter Hitze nur etwa 15 % der Athleten entsprechende Maßnahmen ergriffen (Periard et al. 2017). Gerade auf hohem Niveau, wo kleine Unterschiede entscheiden, ist das ein leicht vermeidbarer Nachteil.

Kurz: Hitzetraining reduziert die unvermeidlichen Hitze-Einbußen, schützt die Gesundheit bei Hitze-Wettkämpfen und kann sogar die Leistung bei normalen Bedingungen anheben – ein Effekt, den die meisten Athleten ungenutzt lassen.
Was Dehydration mit der Leistung macht
Leistungssport Austria

Schon ab 2 % Körpermasse-Verlust beginnt die Leistung zu sinken. Bei rund 4 % Verlust kann der Leistungsabfall bis zu −20 % betragen.

Genau deshalb sind der Schweißtest und ein konkreter Trinkplan (Tab „Hydration") so wichtig: Sie halten dich unter der kritischen 2-%-Schwelle.

Symptome & Mechanismen bei Hitzestress
Körpertemperatur ↑ → Überhitzung · Blut wird dicker → Puls ↑ → Energieverbrauch ↑ · Durchblutung ↓ → Nährstofftransport ↓ · Muskelkrämpfe ↑ · Kopfschmerzen ↑ · Koordination & Konzentration ↓ · Leistung ↓.
1 · Physiologische Anpassungen
Was Hitzetraining bewirkt
Erhöhung Plasmavolumen (10-tägiges Hitzetraining: +6–10 %) · frühere Schweißeinsetzung · höhere Schweißrate · Schweiß wird dünnflüssiger → weniger Elektrolytverlust · niedrigere Core- und Skin-Temperatur bei gleicher Belastung · Senkung der Herzfrequenz bei gleicher Intensität (nach 7 Tagen abgeschlossen) · Erhöhung Hämoglobinmasse bei langfristiger Durchführung (>5 Wochen, +3–4 %; je g Hb-Masse ≈ +4 ml/min VO₂max).
Quellen: Armstrong & Maresh 1991, Periard et al. 2015, Lorenzo et al. 2010, Sawka et al. 2011.
2 · Akklimatisationsdauer
kurz / mittel / lang

Kurz (< 7 Tage): Erste Anpassungen nach 3 Tagen (Plasmavolumen ↑, submaximale HF ↓). Nach 7 Tagen finale HF-Absenkung. 75–80 % aller Anpassungen passieren in der ersten Woche. Geeignet für enge Trainingspläne.

Mittel (8–14 Tage): Größte Verbesserungen ab >1 Woche. Schweißanpassungen beginnen, Core-Temperatur sinkt auch in Ruhe. Nach ~10 Tagen meiste Anpassungen abgeschlossen.

Lang (> 14 Tage): Maximale Ausprägung, v.a. Schweißanpassungen. Für Spitzensport relevant.

Frauen: sprechen auf kurze Protokolle schwächer an (nach 4 Tagen oft noch keine Anpassung) → längere Akklimatisation nötig (Kirby et al. 2019, Mee et al. 2018).

3 · Timing & Erhalt
Planung um den Wettkampf

Erste Akklimatisation 3–4 Wochen vor dem Hitze-Wettkampf. Danach durch einzelne Hitzeeinheiten sichern.

Verlust: 2 Tage ohne Hitze ≈ Verlust eines Akklimatisationstages (Lind). Empfehlung: alle ~5 Tage eine Hitzeeinheit zum Erhalt (Taylor 2000).

Re-Akklimatisation innerhalb von 4 Wochen verläuft 8–12× schneller als die erste (Daanen et al. 2018).

Temperatur wählen: 5–10 °C höher als die erwartete Wettkampftemperatur (Sicherheitspuffer, Taylor et al. 1997). Luftfeuchte den Wettkampfbedingungen anpassen.

4 · Hitzezonen & Ziele
CORE-Sensor: HZ1–HZ4 nach Heat Strain Index
Zone
HSI
Core-Temp
Bewertung
HZ1
0,0–0,9
< 37,5 °C
minimaler Reiz
HZ2
1,0–2,9
~37,5–38,5 °C
leichter Reiz
HZ3
3,0–6,9
> 38,5 °C
Zielzone – effektivst
HZ4
7,0+
> 39,5 °C
mehr Ermüdung, kein Mehrwert
Ziel: 30–90 min pro Einheit in Hitzezone 3 (Core > 38,5 °C, Skin 35–36 °C). HZ4 bringt keine zusätzlichen Anpassungen, nur mehr Ermüdung. Je besser akklimatisiert, desto höher kann man innerhalb HZ3 gehen. Kritisch: Leistungsabfall ab Core ~39,5 °C, Gefahrenbereich > 40 °C.
5 · Wo trainieren?
Warmer vs. kalter Raum

Warmer Raum: > 30 °C, Luftfeuchte > 40 %, keine zusätzliche Kleidung nötig.

Kalter Raum: mind. > 15 °C, dafür zusätzliche Kleidung. Je kühler der Raum und je besser akklimatisiert, desto mehr Kleidung.

Kleidungs-Reihenfolge (Oberkörper): 1. warmer Baselayer → 2. Regenjacke → 3. Winterjacke → 4. Beinlinge, Handschuhe, Haube.

Alternative: Heat Suit.

Passiv (ohne Bewegung): Sauna, Heißwasserbad, Hitzekammer. Aktiv: Hitzeexposition + sportliche Belastung.

6 · Intensität steuern
drei Methoden

Intensitätsgesteuert: fixe HF/Watt/Pace. Einfach umsetzbar, aber Reiz wird im Verlauf zu gering → Intensität steigern (~5 % VO₂max/Woche oder Dauer +2 min/Einheit).

Isotherm (kontrollierte Hyperthermie): Core auf ≥ 38,5 °C bringen und ~60 min halten (30 min aktiv, 30 min passiv/gering). Alle ~5 min kontrollieren. Sehr zeiteffizient, niedriges Volumen.

Selbstreguliert (RPE): Athlet wählt Intensität nach Empfinden. Leicht in Gruppen, aber tagesform-abhängig.

7 · Beispiel-Protokoll Rad
Core/Skin schnell in den Zielbereich bringen
Aufheiz-Protokoll (60 min): 5 min @ 60 % FTP → 5 min @ 80 % FTP → 5 min @ 85 % FTP → 5 min @ 90 % FTP → 40 min @ 50 % FTP.
Die hohe Leistung zu Beginn bringt Core- und Skintemperatur schneller über 38,5 °C; danach wird im Grundlagenbereich gehalten. Den Einstieg ins Hitzetraining grundsätzlich dosiert beginnen und den Hitzestress kontinuierlich anheben.
8 · Flüssigkeit & Kohlenhydrate
während und nach der Einheit

Während: trotz hohem Hitzestress viel Flüssigkeit und Kohlenhydrate zuführen – der Körper soll lernen, unter Hitzestress KH zu verwerten ("Train the Gut"). Richtwert ca. 1 L/h.

Nach: in den ersten Stunden die 1,5-fache Menge des Körpergewichtsverlustes wieder zuführen.

Dehydration = > 2 % Körpermasse bzw. > 3 % Körperflüssigkeit. Bei Schweißraten > 1,5 L/h tritt das nach ~1 h Hitze ein.

9 · Sicherheit & Abbruch
nicht verhandelbar

Der Athlet sollte gut geschult sein und die Ziele kennen, um während der Einheit selbst Anpassungen vorzunehmen – die Reaktion schwankt je nach Vorbelastung und Tagesform stark.

Bei Übelkeit oder Unwohlsein: Intensität verringern oder Einheit abbrechen.

Core-Temp kontinuierlich beobachten. HZ4 (> 39,5 °C) meiden – kein Zusatznutzen, nur Risiko und Ermüdung.

CORE-App Begriffe
Core Temperature: Körperkerntemperatur nahe der inneren Organe, berechnet/gemessen aus Sensordaten und HF. · Skin Temperature: gemessene Hauttemperatur. · Heat Strain Index (HSI): Maß für die Höhe des Hitzestresses, aus Core- und Skintemperatur. · Heat Training Load: berücksichtigt die Zeit in der jeweiligen Hitzezone; täglich max. 10 Punkte für den Hitze-Adaptierungsscore.
Wie der Rechner arbeitet
Drei Bausteine: Wärmebelastung, sportartspezifische Kurve, praktische Ausgabe.

1. Wärmebelastung statt nur Temperatur

Lufttemperatur kombiniert mit Feuchtigkeit, Sonne/UV, Wind/Kühlung, Dauer und Akklimatisation. Annäherung an WBGT-Logik (Wet Bulb Globe Temperature), ohne Strahlungs-Thermometer.

2. Sportartspezifische Kurve

Laufen reagiert früh und stark auf Wärme. Radfahren profitiert vom Fahrtwind, verliert aber bei Hitze ebenfalls Leistung. Schwimmen wird primär von Wassertemperatur dominiert.

3. Praktische Ausgabe

Angepasste Pace, Watt oder Schwimm-Tempo. Plus Zeitverlust, Heat Load, Hydration-Bedarf, Intervall-Drift und HF-Recovery.

Verwendete Formeln
Basis-Reduktion Laufen
12°C=0% · 17°C=1.5% · 22°C=4% · 27°C=8% · 32°C=13% (lin. interpoliert, El Helou / Ely synth.)
Basis-Reduktion Rad
17°C=0% · 22°C=3% · 27°C=6% · 32°C=10% (Peiffer & Abbiss 2011)
Basis-Reduktion Schwimmen
Wasser <16°C: +2–8% · 18–22°C: 0% · 24°C: +2% · 28°C+: +6%+
Modifikatoren
Feuchte>60%: +1–3pp · Sonne/UV: +0–2.4pp · Wind: −1.5..+1.5pp · Dauer: −0.5..+2pp · Höhe: +0..+1pp
Akklimatisation
× 1.00 / 0.85 / 0.70 multipliziert die Gesamt-Reduktion
Intensitäts-Multiplikator
60%=×0.7 · 70%=×0.8 · 85%=×1.0 (Ref) · 95%=×1.15 · 100%+=×1.3 (Périard & Racinais 2015)
% Schwelle Berechnung
Lauf: Threshold-Pace / Ziel-Pace · Rad: Watt / FTP · Schwimm: CSS / Ziel-Pace
Heat Load
Temp + max(Feuchte−50, 0) × 0.05 + Sonne × 1.2 − (Wind−1) × 1.5
Pace / Watt → Zeit
Lauf: neue Pace = Pace × (1+R) · Rad: v ∝ P^(1/3) · Schwimm: Pace × (1+R)
Einbruchszeitpunkt
% Schwelle → Minuten bis Drift: 70%≈150 · 85%≈60 · 95%≈28 · 100%≈20 · 110%≈12; Hitzelast verschiebt bis −45% früher
Muskelglykogen
SMM = LBM × 0.5 · g = SMM × Konz (schlecht 10 / normal 15 / superk. 22 g/kg Muskel) — kalibriert auf AZÖ-Folie 200–600 g
CHO-Verbrauch
g/h = Gewicht × Zonen-Faktor (G1 0.8 · G2 1.6 · EB 2.6 · SB 3.4) — angelehnt an AZÖ-Rad-Beispiele
Hungerast (Zeitpunkt)
nutzbar = Muskel×0.9 + Leber×0.8 · leer ab (min) = nutzbar / (Verbrauch − Zufuhr) × 60
Tägl. KH-Bedarf
g/kg/Tag: leicht 3–5 · moderat 5–7 · hoch 6–10 · sehr hoch 8–12 (AZÖ-Tabelle / Burke et al.)
Intervall: Feste Leistung
Watt/Pace konstant → HF steigt (+8/+14/+18 bpm bei 22/35/extrem) und Kerntemp (+0.5/+0.9/+1.3 °C), skaliert mit %FTP, Kühlung, RPE und (dämpfend) Akklimatisation. Eddy 2024: bei fester Intensität +12 bpm & +0.8 °C über 5 Intervalle.
Intervall: Feste HF
HF konstant → Leistung fällt. Basis (0% akkl.): 22°C ≈ −11% · 35°C ≈ −19% · extrem ≈ −24% (Eddy 2024). Modifiziert durch %FTP, Gewicht, Kleidung, Kühlung, RPE; Akklimatisation 0–100% senkt bis ~12% Restwirkung. Physiolog. Reihenfolge: HF/Kerntemp steigen zuerst, Leistung fällt erst beim HF-Deckeln (Wingo & Cureton 2006; Coyle 2005).
Cardiac Drift
((HR2/Out2) − (HR1/Out1)) / (HR1/Out1) × 100 (TrainingPeaks Pa:HR / Pw:HR)
Hydration
Trink/h = min(Schweißrate, ~1.0) · Post = (Verlust − Trinken) × 1.4 · Na/h = Schweißrate × Na-Konz
Sweater-Typ Na+
Low: 200–750 mg/L · Medium: 750–1100 mg/L · High: >1100 mg/L (PF&H-Klassifikation)
Studien & Quellen
Die Berechnung ist keine exakte physiologische Vorhersage, sondern eine praxisnahe Heuristik. Werte aus Studien zu Lauf-, Rad-, Hitze- und Recovery-Leistung, übersetzt in ein konservatives Entscheidungsmodell.
Pacing in Hitze
El Helou et al. – Impact of Environmental Parameters on Marathon Running Performance
PLoS ONE · 2012 · ~1.8M Finisher

Lufttemperatur ist ein starker externer Einflussfaktor. Oberhalb des individuellen Optimums (10–17.5°C) sinkt Geschwindigkeit linear und Aussteigsrate steigt.

Mantzios et al. – Effects of Weather Parameters on Endurance Running
J Strength Cond Res · 2022 · 1.258 Bewerbe

WBGT beschreibt Leistungsreduktion besser als Lufttemperatur allein. Optimum: 7.5–15°C WBGT bzw. 10–17.5°C Luft.

Ely et al. – Impact of Weather on Marathon-Running
Med Sci Sports Exerc · 2007

Marathon-Leistung verlangsamt sich progressiv mit Wärmebelastung. Längere Belastung und niedrigeres Niveau verstärken Einbußen.

Peiffer & Abbiss – 40 km Cycling TT Performance
Int J Sports Physiol Perform · 2011

40-km-TT bei 17/22/27/32°C. Bei 32°C signifikant geringere Mean Power, veränderte Pacing-Strategie.

Faulkner et al. – Temperature, Muscle Oxygenation, 40 km Cycling TT
Eur J Appl Physiol · 2013

40-km-TT mit realistischer Luftströmung. Auch mit Fahrtwind war 30°C langsamer als 10–20°C.

Ambient Temperature and Field-Based Cycling Performance
Profi-Felddaten · 2020+

Beste Mean-Maximal-Power-Werte im temperierten Bereich. > 35°C signifikanter Power-Verlust.

Périard & Racinais – Self-Paced Exercise in Hot Conditions
Scand J Med Sci Sports · 2015

Athleten halten gleiche relative Intensität (%VO2max) in Hitze wie in kühl, aber die absolute Leistung sinkt weil VO2max selbst um 5–10% abnimmt. Konsequenz: Wer nahe an der Schwelle plant, verliert mehr absolute Leistung als bei moderater Intensität.

Sawka et al. – Influence of Heat Stress and Acclimation on Maximal Aerobic Power
J Appl Physiol · 1985

VO2max bei 49°C um 7–8% reduziert vs. 21°C. Reduktion unabhängig vom Akklimatisations-Status oder Fitness-Level. Hitze-Effekt auf VO2max ist additiv zu Pacing-Effekten.

Junge et al. – Determinants of Endurance Running Performance in the Heat
Temperature · 2017

Lactate Threshold Power (LTP) sagt 1h-Performance in Hitze besser voraus als VO2max. Athleten mit höherer Schwelle haben mehr Puffer gegen Hitze-induzierten Performance-Verlust.

Training Intervalle & Hitze Hitze
Eddy et al. – Acute Work Rate Adjustments during HIIT in Hot vs Temperate
Appl Physiol Nutr Metab · 2023

5×4-min @ 90% HRmax. Power-Drop Intervall 1→5: 33±20 W bei 22°C, 56±30 W bei 35°C. Recovery-HF stieg in Hitze um zusätzliche 6 bpm.

Eddy et al. – HR vs RPE Steuerung in Hitze
Front Physiol · 2025

HR-gesteuerte Intervalle limitieren thermische Belastung, reduzieren aber Trainingsstimulus. Praxis: HR oder RPE als Steuergröße in Hitze, Watt sekundär.

HF-Recovery & Cardiac Drift
Long-term Heat Acclimation Improves Heart Rate Recovery
Univ Brighton · BASES Conference

HRR60 verbessert sich durch einmal-tägliche Hitze-Akklimatisation, nicht zwingend bei zweimal täglich. HRR als Marker für autonome Funktion.

Coyle – Cardiovascular Drift Review
Exerc Sport Sci Rev · 2001

HF steigt, Schlagvolumen sinkt ab ca. 10–20 min Belastung. Hitze und Dehydration verstärken den Effekt drastisch.

TrainingPeaks – Aerobic Decoupling (Pa:HR / Pw:HR)
Praxis-Standard

< 5% = gute aerobe Durabilität, 5–10% = im Aufbau, > 10% = Intensität zu hoch oder Endurance fehlt. Vergleich erste vs. zweite Hälfte eines Steady-Efforts.

Hamilton, Gonzalez-Alonso, Montain, Coyle – Fluid Replacement & CV Drift
J Appl Physiol · 1991

Dehydration verstärkt Cardiac Drift signifikant. Adäquate Hydration verzögert oder verhindert die HF-Drift bei gleichbleibender Belastung.

Cooling-Strategien
Bongers et al. – Precooling and Performance: Meta-Analysis
Br J Sports Med · 2014

Average +3.7% Performance-Effekt bei TT-Bedingungen mit trainierten Ausdauerathleten. Ice-Slurry, Kühlwesten und kalte Getränke als praktikabelste Methoden.

Alhadad et al. – Efficacy of Heat Mitigation Strategies: Meta-Analysis
Front Physiol · 2019 · 118 Studien

Heat Acclimation, Pre-Cooling und Fluid Ingestion verbessern Performance in Hitze signifikant. Effekte sind kumulativ, nicht alternativ.

Effects of Precooling on Endurance in Heat: Systematic Review & Meta-Analysis
Nutrients · 2024 · 15 RCTs

Pre-Cooling verbessert TT (SMD −0.37) und Time-to-Exhaustion in Hitze signifikant. Interne Methoden (Ice-Slurry) so effektiv wie externe (Kühlweste).

Bongers et al. – Pre- vs Per-Cooling on Self-Paced vs Constant Workload
Sports Med · 2023

Per-Cooling stärker für selbst-bestimmtes Tempo (Wettkampf-Realität). Pre-Cooling stärker für konstante Last (Lab). In Praxis Kombination empfohlen.

Hydration
Sawka et al. – ACSM Position Stand on Exercise and Fluid Replacement
Med Sci Sports Exerc · 2007

Ziel: < 2% Körpermasse-Verlust. Trinkmenge auf Schweißrate individualisieren. Post-Exercise 125–150% des Verlusts zur vollständigen Rehydration.

Precision Fuel & Hydration – Sweat Sodium Classification
Praxis-Standard

Low Sweater: 200–750 mg/L Na · Medium: 750–1100 · High: > 1100. Hohe Sweater brauchen deutlich konzentriertere Sport-Getränke oder Na+-Tabs.

Disclaimer: Dieses Tool ersetzt keine sportmedizinische Betreuung. Hitzeerkrankungen können lebensbedrohlich sein. Bei Symptomen wie Verwirrtheit, fehlendem Schwitzen trotz Anstrengung, starkem Unwohlsein, Übelkeit oder Bewusstseinstrübung sofort Belastung beenden und ärztliche Hilfe holen.